Dom St. Marien
Weithin sichtbar thront der Dom über der Havel — das Wahrzeichen der Stadt und ihr historischer Ausgangspunkt. Wer nach Havelberg kommt, beginnt am besten hier oben.
Der Dom St. Marien steht auf dem Domberg auf der nördlichen Seite der Havel, hoch über der Altstadt, die sich auf einer Insel im Fluss ausbreitet. Die Ursprünge reichen bis ins Mittelalter zurück: Das Bistum Havelberg wurde im 10. Jahrhundert unter Otto I. gegründet, der heutige Bau wurde im 12. Jahrhundert geweiht und später gotisch umgestaltet.
Von außen wirkt der Dom wehrhaft und schlicht — im Inneren überrascht er mit einem der bedeutendsten Bildwerke der Region: dem steinernen Lettner und den Chorschranken mit ihren fein gearbeiteten Reliefszenen. Der Dom ist Station der Straße der Romanik, die die schönsten romanischen Bauten Sachsen-Anhalts verbindet.
Was ihr euch ansehen solltet
- Lettner & Chorschranken: spätmittelalterliche Steinreliefs, das künstlerische Herzstück.
- Domblick: vom Domberg reicht der Blick über die Altstadtinsel und die Havelauen.
- Prignitz-Museum: in den historischen Klausurgebäuden am Dom, zur Regionalgeschichte.
Mit dem Aufenthalt verbinden
Der Domberg liegt nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt — eine Unterkunft dort ist ideal, um Dom und Innenstadt zu Fuß zu erkunden. Passende Häuser findet ihr unter Unterkünfte in Havelberg. Anschließend lohnt ein Spaziergang ans Havelufer.