Hotel am Hafen
Direkt am Hafen. Bester Platz für ein Hotel. Vorne Yachthafen und Promenade, seitlich hoteleigene Parkplätze, hinten die ruhige Bahnhofsstraße. Fußläufig auf die Stadtinsel.
In Havelberg haben wir zwei Hotels, die du hier vorgestellt bekommst. Das Hotel am Hafen ist top gelegen, hat solide Zimmer und ein Self-Check-In. Die Buchung ist ausschließlich über Booking.com möglich. Das ArtHotel auf dem Schönberg ist das einzige 4-Sterne-Hotel. Fabelhafte Zimmer, engagiertes Team. Bei beiden sind die Parkplätze kostenfrei. Für mehr klicke auf Details.
Direkt am Hafen. Bester Platz für ein Hotel. Vorne Yachthafen und Promenade, seitlich hoteleigene Parkplätze, hinten die ruhige Bahnhofsstraße. Fußläufig auf die Stadtinsel.
Einziges 4-Sterne-Superior-Hotel der Region. Kunst, Ausstellungen, Events, Restaurant und starkes Frühstücksbuffet. Ruhig gelegen am Schmokenberg.
Die beiden Hotels liegen 850 Meter voneinander entfernt. Eins am Hafen, eines auf dem Schönberg.
Nur Hotels. Kartenmaterial: OpenStreetMap. Positionen nach Straßenadresse.
Lange bevor es Online-Buchung und Sterneklassifizierung gab, prägten Gasthöfe und Hotels das Bild der Stadtinsel. In der Lange Straße und der Steinstraße übernachteten Kaufleute, Beamte, Reisende und manchmal sogar Gesandte, denn Havelberg hatte in früher Zeit politisch weit höhere Bedeutung als heute.
Die meisten Häuser ab 1870 stehen noch, denn Havelberg hat in den beiden großen Kriegen kaum Schaden genommen. Nach der politischen Wende 1990 setzte eine große Sanierung ein, was in der DDR nicht möglich war.
Das Hotel Kronprinz (auch Kronenprinz genannt) galt als erstes Haus am Platze in der Lange Straße. Es war das repräsentative Hotel der Stadt: groß, zentral, mit dem Flair eines Hauses, in dem man gesehen werden wollte. Am 2. Mai 1945 zerstörte eine Brandstiftung das Hotel und das benachbarte Café Giese. Die Lücke blieb lange offen; später entstand dort das Arbeitsamt.
Ein historisches Foto des Kronprinz haben wir noch nicht. Wenn du eines besitzt oder kennst, das freigegeben werden darf, freuen wir uns über einen Hinweis.
Lange Straße 7, Fachwerk, Denkmalschutz, seit Jahren leer. Das Haus entstand um 1700. Der Name „Goldene Krone“ hängt nicht, wie oft erzählt, an einem Übernachtungsaufenthalt von Zar Peter dem Großen. Der Zar logierte 1716 in der Propstei und traf dort König Friedrich Wilhelm I. Die Geschichte der Goldenen Krone ist eine andere und nicht weniger charmant:
Um 1716 erkrankte ein englischer Gesandter auf der Durchreise und blieb länger als geplant. Die englische Regierung ließ das Empfangszimmer aufwendig herrichten. In die Stuckdecke kam eine vergoldete englische Krone. Daher der Name. Die wertvolle Stuckdecke wurde 2009 aus Sicherheitsgründen ausgebaut und eingelagert. Pläne für ein Domhotel in den 1990er-Jahren, die auch dieses Grundstück einbezogen hätten, wurden nicht verwirklicht. Das Gebäude gehört heute einem Eigentümer aus Rathenow, Havelland; der Nachbargrundstückserwerb für ein größeres Projekt ist gescheitert.
In der Steinstraße, der ersten mit Steinen gepflasterten Straße Havelbergs, stand das Hotel Prignitzer Hof. In der DDR-Zeit war am Haus noch das HO-Zeichen zu lesen (Handelsorganisation). Die Zeiten als Hotel sind lange vorbei. Die Stadt hat das Gebäude über die Wohnbaugesellschaft sanieren lassen; heute dient es dem Langzeitwohnen und fügt sich wieder in die Häuserzeile ein.
Über Jahrhunderte prägten Geschäfts- und Gasthäuser die Lange Straße. Namen wie Hotel Stadt Havelberg tauchen in älteren Unterlagen auf. Manche Häuser wurden später zu Wohnraum, andere warten noch auf eine neue Nutzung.
Die beiden heutigen Hotels, Hotel am Hafen und ArtHotel Kiebitzberg, stehen in einer langen Tradition: Gäste willkommen heißen, die Havelberg entdecken wollen.
Historische Fotos der Goldenen Krone und des Prignitzer Hofs: Archiv Wolfgang Masur.
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