Havelberg entdecken
Die Hansestadt Havelberg liegt malerisch an der Havel, bevor der Fluss bald nach der Stadt in die Elbe mündet. Weit bekannt ist unser Dom, der über allem thront, und die zahlreichen Feste. Die Stadtinsel ist ein beliebter Ort zum Spazierengehen und Wohnen. Vollständig von Wasser umgeben, über vier Brücken erreichbar. Was für eine besondere Atmosphäre! Hier findest du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und praktische Informationen.
Sehenswürdigkeiten & Orte
Alle Sehenswürdigkeiten
Dom, Insel, Museum und mehr
Burggrafenstein
Denkmal am Krugtorhohlweg
Dom St. Marien
Wahrzeichen der Stadt
Feuermelder
Am Rathaus, Stadtbrand 1870
Haus der Flüsse
Biosphärenreservat Mittelelbe
Stadtinsel
Historischer Kern
Klick auf einen Marker öffnet den Hinweis zur Sehenswürdigkeit. Kartenmaterial: OpenStreetMap.
Events im Jahreslauf
Oldtimer-Treffen
Rückspiegel e.V.
Hafen-Triathlon
Am Hafen
Kindertag im Freibad
Familienfest
Sommerkonzert
Bundeswehr
Opeltreffen
Opelfreunde Havelberg
Bootskorso
Auf der Havel
Pferdemarkt
Größtes Volksfest der Region
Havelbiwak
Nicht jedes Jahr
Weihnachtsmarkt
Stadtinsel und Altstadt
Aktivitäten
Minigolf
18 Bahnen auf der Campinginsel
SUP-Verleih
Ab 18 Jahren am Schiff Hoffnung
Weitere Aktivitäten
Tretboot, Museum, Spaziergänge
Praktisches
Parken
Petra's Nähstube
Änderungsschneiderei
Restaurants
Supermärkte
Tankstellen
Yachthafen
Liegeplätze und Tretboote
Die kleine Geschichte von Havelberg
Manche Gäste kommen nur zufällig, auf dem Weg nach oder von Tangermünde, und bleiben erstaunt stehen: eine Stadtinsel, ein Dom über dem Wasser, ruhige Straßen. Havelberg wirkt entspannt und hat eine eigene harmonisch-positive Kraft. Viele wollen wiederkommen.
Schon in slawischer Zeit war Havelberg ein zentraler Ort. 948 wurde das Bistum unter Otto I. gestiftet. Das erste östlich der Elbe. Nach dem Slawenaufstand 983 konnten die Bischöfe lange nicht residieren. 1129 wurde der Prämonstratenser Anselm Bischof; nach 1147 ließ er Dom und Stiftsgebäude bauen. Die Basilika wurde 1170 geweiht. Der Dombrand 1279 führte zu einem starken Umbau bis etwa 1330. Reiche Einnahmen aus dem Wallfahrtsort Wilsnack finanzierten im Mittelalter unter anderem den großen Lettner.
Den Kern bildet die Altstadt auf der Insel in der Havel. Bis 1876 war allein diese Insel die eigentliche Stadt; am Domberg lagen die Berggemeinden und der Dombezirk mit eigener Verwaltung. Im 14. Jahrhundert war Havelberg Mitglied der Hanse und ist es seit 2008 wieder. Fischerei, Holz-, Salz- und Getreidehandel prägten das Leben. 1627 brannte die Stadt im Dreißigjährigen Krieg fast vollständig nieder.
Ende des 17. Jahrhunderts entstand eine kurfürstliche Schiffswerft an der Havel. 1716 besuchte Zar Peter der Große die Stadt und traf hier den preußischen König Friedrich Wilhelm I. Havelberg blieb lange Garnisonsstandort.
Die beiden Weltkriege haben Havelberg weitgehend verschont. Zerstört wurden das Hotel Kronprinz und das Café Giese; die Brücken zur Stadtinsel wurden gesprengt und später wiederaufgebaut. Deshalb wirkt das Ensemble aus Stadtinsel, Bischofsberg, Weinberg und Domviertel so geschlossen. Es steht als Denkmalbereich unter Schutz (Fassaden, Fenster, Dächer), ergänzt durch zahlreiche Einzeldenkmale. Der Stadtbrand von 1870 und der Zusammenschluss von Dombezirk und Berggemeinden 1876 veränderten den Ort, ohne die historische Struktur auszulöschen.
Seit 1750 zieht der Pferdemarkt (im Volksmund zwischenzeitlich auch Heiratsmarkt) Gäste an. Der Termin am ersten Septemberwochenende ist geblieben. Dom, Prignitz-Museum und Flusslandschaft verbinden Geschichte und Natur.
Weitere Seiten zu Gärten, Brücken, Fähre, Spielplätzen und mehr werden nach und nach ergänzt.