Dombrücke

Dombrücke Havelberg 2026 mit Blick zum Dom und Domviertel

Die Dombrücke verbindet die Stadtinsel nach Osten mit dem Domviertel. Den Straßenverkehr führt sie nicht hinauf zum Dom: Von der Kreuzung am östlichen Brückenkopf (Bischofsberg, Weinbergstraße) geht die Domtreppe zu Fuß zum Domplatz und zum Dom St. Marien.

Von der Fähre zur festen Brücke

Über den Stadtgraben (einen alten Havelarm) gab es nachweisbar seit dem Mittelalter eine Verbindung. 1429 wird eine Kahnfähre erwähnt. Eine feste Brücke ist seit 1691 belegt. Die hölzernen Vorgänger mussten etwa alle dreißig Jahre erneuert werden.

1924 begann der Bau einer massiven Stahlbetonbrücke; sie wurde nach zwei Jahren eingeweiht. In den letzten Kriegstagen 1945 wurde sie gesprengt. Danach folgten wieder Holzbrücken: unter anderem 1957 und 1983 (die letzte als Ausbildungsbau der NVA, rund 50 Meter lang).

1997 begannen die Arbeiten für die heutige Brücke. 1998 wurde der Stahltröge über den Stadtgraben eingeschoben. Die Konstruktion trägt den Verkehr zur Domstraße und lässt Fußgänger und Radfahrer bequem zur Domtreppe.

Quellen u. a.: Wikipedia „Liste der Brücken über die Untere Havel-Wasserstraße“, Volksstimme (Serie zu Havelberger Brücken, 2014).

Postkarte 1913: hölzerne Dombrücke und Stadtinsel von der Domtreppe aus
Hölzerne Dombrücke, Blick von der Domtreppe, Postkarte 1913

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